Erster Weg
Überlieferung: Frauen in der Geschichte des Buddhismus
Die Geschichte der Frauen im Buddhismus beginnt mit einer Bitte: Mahāpajāpatī, die Ziehmutter des Buddha, wollte Nonne werden. Von dort führt ein langer Weg über die Lieder der ersten Nonnen und die Ausbreitung des Ordens nach Sri Lanka und China bis zu den Ordinationen der Gegenwart.
Die Beiträge dieser Rubrik folgen den Quellen und benennen offen, wo Überlieferung und Legende ineinander übergehen. Sie lassen sich einzeln lesen, bauen aber in der angegebenen Reihenfolge aufeinander auf.
- Gleich befähigt, ungleich gestellt: Frauen im frühen BuddhismusWas die ältesten Texte über die Fähigkeit von Frauen sagen – und warum die Ordensregeln trotzdem eine Rangordnung festschrieben.
- Der Nonnenorden: Von den ersten Therīs bis zur Linie in OstasienDie Lieder der ersten Nonnen, die Wege des Ordens nach Sri Lanka und China – und warum die Linie in einigen Ländern abriss.
- Sieben Frauengestalten der buddhistischen ÜberlieferungVon der trauernden Mutter mit dem Senfkorn bis zur tibetischen Yogini Machig Labdrön – Geschichten, die bis heute erzählt werden.
- Volle Ordination für Frauen: der Stand heuteSri Lanka, Thailand, Tibet und Bhutan: wo Frauen heute vollordinierte Nonnen werden können – und wo nicht.
Zum Einstieg
Wer wenig Zeit hat, beginnt mit dem ersten Beitrag über Gleichheit und ihre Grenzen. Die Zeitleiste im Beitrag über den Nonnenorden gibt einen schnellen Überblick über 2.500 Jahre. Buchtipps zu diesem Thema stehen auf der Seite Bücher.